Wie man E-Mail-Identitätsbetrug in der Schweiz erkennt und verhindert

Marc Sumi | 14.08.2023
Ein umfassender Leitfaden für Schweizer Unternehmen zur Bekämpfung von E-Mail-Identitätsbetrug und -Täuschung

E-Mail-Identitätsbetrug ist eine wachsende Bedrohung für Unternehmen in der Schweiz. Diese Art von Angriffen kann schwerwiegende Folgen haben, von finanziellen Verlusten bis hin zum Diebstahl sensibler Daten. In diesem Blogbeitrag erklären wir, wie Sie E-Mail-Identitätsbetrug erkennen und sich dagegen schützen können.

E-Mail-Identitätsbetrug vs. E-Mail-Täuschung

Obwohl die beiden Taktiken verwandt sind, sind sie nicht ganz gleich. Bei E-Mail-Identitätsbetrug erstellt der Cyberkriminelle eine Adresse, die der echten ähnlich sieht. Bei der Täuschung ändert der Angreifer den E-Mail-Header, sodass eine falsche E-Mail-Adresse angezeigt wird.

Arten von E-Mail-Identitätsbetrug

  1. Root Domain-basierter Identitätsbetrug: Cyberkriminelle erstellen Root-Domains, die legitimen ähneln, indem sie Ersatzzeichen verwenden.
  2. Top-Level Domain-basierter Identitätsbetrug: Hierbei wird die Top-Level-Domain (z.B. .ch für die Schweiz) durch eine andere ersetzt, die dem Empfänger nicht auffällt.
  3. Subdomain-basierter Identitätsbetrug: In diesem Fall wird die Subdomain manipuliert, um eine legitime E-Mail-Adresse vorzutäuschen.
  4. Display Name-Identitätsbetrug: Der Anzeigename wird so gewählt, dass er dem echten Namen ähnelt, was oft auf bekannten E-Mail-Plattformen der Fall ist.
  5. Username-Identitätsbetrug: Hierbei wird ein Benutzername erstellt, der dem echten ähnlich sieht, jedoch auf einer kostenlosen E-Mail-Plattform gehostet ist.

Schutzmassnahmen gegen E-Mail-Identitätsbetrug in der Schweiz

  1. Mitarbeiterschulung: Die Schulung der Mitarbeiter ist entscheidend, um E-Mail-Angriffe zu verhindern.
  2. Maschinenintelligente E-Mail-Sicherheitslösungen: In der Schweiz sind Unternehmen wie SecureIT und Xorlab führend in der Bereitstellung von intelligenten E-Mail-Sicherheitslösungen.

Fazit

E-Mail-Identitätsbetrug bleibt eine der heimtückischsten und potenziell verheerenden Cyber-Bedrohungen für Unternehmen in der Schweiz. Die Vielfalt der Betrugsmethoden, von Root-Domain- bis hin zu Username-Identitätsbetrug, zeigt, dass Cyberkriminelle immer raffinierter werden. Es ist daher unerlässlich, dass Unternehmen nicht nur auf technologische Lösungen setzen, sondern auch in die Schulung ihrer Mitarbeiter investieren. Die Kombination aus beidem schafft eine mehrschichtige Verteidigungsstrategie, die die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs minimiert.
Unternehmen wie Xorlab sind Vorreiter in der Entwicklung von maschinenintelligenten E-Mail-Sicherheitslösungen, die eine wichtige Rolle im Schutz vor solchen Angriffen spielen. Doch Technologie allein reicht nicht aus. Ein ganzheitlicher Ansatz, der die menschliche Komponente berücksichtigt, ist entscheidend für den langfristigen Schutz vor E-Mail-Identitätsbetrug.
In einer Zeit, in der Cyber-Bedrohungen immer komplexer werden, ist es für Schweizer Unternehmen unerlässlich, proaktiv zu handeln und sowohl technologische als auch menschliche Ressourcen in den Schutz ihrer digitalen Identitäten zu investieren. Nur so können sie sich effektiv gegen die wachsende Welle von E-Mail-Identitätsbetrug wappnen und ihre Geschäftsprozesse sowie sensiblen Daten schützen.

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